Der Spiegel
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Aktuelle Ausgabe 031/2026 vom 24.07.2026
Erscheinungsweise: wöchentlich
Die nächste Ausgabe erscheint am 31.07.2026.
Inhalt der Ausgabe 031/2026:
Die Ukrainer dürfen nicht wählen, aber ihr Protest wirkt
Trotz ausgesetzter Wahlen bleibt politischer Protest in der Ukraine ein bedeutender Einflussfaktor. Öffentlicher Druck führte zu personellen Veränderungen in der Militärführung und verdeutlicht die wachsende Bedeutung außerparlamentarischer Einflussnahme. Zugleich werden die politischen Herausforderungen für Präsident Selenskyj im Spannungsfeld von Krieg, Regierungsführung und gesellschaftlicher Legitimation beleuchtet.
"Ich wollte ihm nicht noch einmal Macht über mich geben"
Sexualisierte Gewalt wird in Deutschland weiterhin nur selten zur Anzeige gebracht. Die Gründe für die geringe Anzeigebereitschaft werden anhand von Erfahrungsberichten Betroffener, fachlichen Einschätzungen aus dem Opferschutz und wissenschaftlichen Erkenntnissen analysiert. Im Mittelpunkt stehen psychologische Belastungen, gesellschaftliche Wahrnehmungen, rechtliche Hürden sowie die Verfügbarkeit von Unterstützungsangeboten.
»Eine verängstigte, depressive und zutiefst unglückliche Wählerschaft«
Vor der Dumawahl in Russland verzeichnet die Regierungspartei von Präsident Wladimir Putin sinkende Zustimmungswerte. Die Politikwissenschaftlerin Ekaterina Schulmann analysiert die Ursachen für die wachsende Unzufriedenheit in der russischen Bevölkerung und ordnet politische, wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Faktoren ein, die das Verhältnis zwischen Wählerschaft und Regierung prägen.
