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N-Bahn Magazin

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Aktuelle Ausgabe 006/2026 vom 16.10.2026

Erscheinungsweise: alle 2 Monate

Die nächste Ausgabe erscheint am 11.12.2026.

Inhalt der Ausgabe 006/2026:

(Fahrzeuge) Bunt gemischt oder artrein – Modellzugbildungen von EuroNight seit 1993 bis heute
Die EuroNight-Gattung wurde 1993 als Qualitätsmarke für komfortable Nachtzüge eingeführt und bündelte vielfältige Schlaf- und Liegewagenangebote verschiedener Bahnen. Viele Bahnverwaltungen setzten unterschiedlichste Wagen ein, von älteren UIC-X-Schlafwagen über AB30-Umbauten bis zu neueren Doppelstock- und CAF-Neuwagen in Mittel- und Osteuropa. Horia Radulescu zeichnet die Entwicklung nach, inklusive der CityNightLine-Ära, der spätere ÖBB-Nightjet-Umstellung und der Osterweiterung mit vielfältigem Rollmaterial aus MÁV, CFR und PKP. Die technische und optische Vielfalt der Vorbilder führte zu zahlreichen Modellumsetzungen durch Hersteller wie L.S. Models, Fleischmann, Minitrix, Roco und andere.

(Technik) Nützliche Programmierhelfer – Aktueller Überblick der Programmer für Digitaldecoder
Programmiergeräte erlauben das Auslesen und Setzen von CV-Werten, Firmware-Updates und das Laden von Sounddateien in Decoder. Hersteller wie ESU, Zimo, Digitrax, Märklin/Trix, Piko, Doehler & Haass sowie weitere Anbieter liefern spezialisierte Programmer, Testplatinen und passende Windows- bzw. Browser-Software. Die Geräte unterscheiden sich in Schnittstellen (mtc14, Next18, NEM), RailCom-Unterstützung, SUSI-Soundhandling und der Möglichkeit, Decoder-Firmware oder Soundprojekte direkt vom Hersteller-Server zu laden. JMRI/DecoderPro bietet als plattformunabhängige Lösung eine umfangreiche Konfigurationsoberfläche und Decoderdatenbank für viele Decoder.

(Bau und Gestaltung) Die Gebäude aus Milshaven bekommen nachträglich eine aufwendige Inneneinrichtung – Detailgenau auch im Innenraum
Horia Radulescu ergänzt sein Betriebsdiorama „Milshaven“ der Epoche I um detaillierte Innenräume und passende Beleuchtungen. Taylor Shipbuilding wurde mit einem herausnehmbaren Büro ausgestattet, das aus Pola- und Evergreen-Teilen, Holz und Modellzubehör aufgebaut wurde. Das Boston & Maine Hotel erhielt eine großzügige Lobby, einen Speise- und Konferenzraum sowie gravierte Gardinen und Gusseisen-Säulen als Ausstattungselemente. LED von Tams Elektronik wurden warmweiß betrieben und mit einem orangen Filzstift zur Annäherung an Kohlefadenlampen „gewärmt“, die Beleuchtung wurde hinter matt geschwärzten Decken realisiert.

(Anlagen) Die Modellbahnanlage der IG N-Bahn Winterthur – Gotthardbahn im Tresor
Die IG N–Bahn Winterthur fand einen ehemaligen Tresorraum im Zentrum der Stadt für den Neubau ihrer Gotthard-Nordrampe-Anlage. Die Anlage erstreckt sich über etwa 35 Quadratmeter und bietet auf rund 250 Metern Schienenlänge eine durchgehende Doppelspur im Hundeknochen-Prinzip mit drei sichtbaren Durchgangsbahnhöfen. Die Strecke verläuft in terrassenartigen Ebenen mit verdeckten Wendeln im Bergrücken und erlaubt bis zu zwölf digital gesteuerte Züge, üblicherweise aber vier bis sechs Züge im vorbildorientierten Betrieb. Die Elektrik nutzt das Selectrix-System, zahlreiche Szenenanimationen und eine motorisierte Lorenseilbahn sorgen für lebendigen Betrieb.

(Anlagen) Kehrschleife statt Kopfbahnhof – Anlagen-Wechselsegment mit Wendeschleife und einer Ziegelei
Guido Linkelmann stellt sein Kehrschleifen-Wechselsegment vor, das eine verdeckte Wendeschleife mit einer detailreichen historischen Ziegelei verbindet. Die Ziegelei umfasst Aufbereitungs- und Formgebungshalle, Trocknungslager, Tongrube mit Feldbahn und einen Ringofen samt Arbeitsszenen. Der modulare offene Rahmenbau nutzt Styrodur, Gips und Lasercut-Bausätze sowie Minitrix- und Roco-Gleise und lässt sich mit anderen Wechselmodulen kombinieren. Die Anlage bildet zudem persönliche Erinnerungen und regionale Motive ab, beispielsweise eine Gaststätte mit Wildfütterung als Hommage an die alte Heimat.

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