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National Geographic Special

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Aktuelle Ausgabe 027/2026 vom 16.10.2026

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Die nächste Ausgabe erscheint am 22.01.2027.

Inhalt der Ausgabe 027/2026:

(Kapitel) Warum wir an Magie glauben
Menschen bedienen sich magischen Denkens seit Jahrtausenden, um Zufall und Unsicherheit zu erklären und Kontrolle zu gewinnen. Antike, mittelalterliche und frühneuzeitliche Gesellschaften verbanden Magie, Religion und frühe Naturwissenschaften oft ohne strikte Trennlinien. Alchemisten, Priesterinnen und spätere Okkultisten pflegten Praktiken, die sowohl praktische wie spirituelle Ziele verfolgten und so zur Entwicklung von Techniken und Laborwissen beitrugen. Bühnenzauber, Beschwörungen und magische Objekte spiegeln kulturelle Bedürfnisse wider und blieben als Traditionen in veränderter Form bis in die Moderne erhalten.

(Kapitel) Rätselhafte Geisteskräfte
Forscher untersuchten über Jahrzehnte behauptete Psi‑Fähigkeiten wie Telepathie, Präkognition und Telekinese mit kontrollierten Experimenten und speziellen Protokollen. Frühe Ergebnisse zeigten gelegentlich positive Effekte, doch Replikationen scheiterten oft an methodischen Mängeln, Publikationsbias und subjektiver Validierung. Projekte wie das US‑militärische Stargate-Programm prüften Fernwahrnehmung, lieferten aber keine konsistent verwertbaren Ergebnisse für Geheimdienste. Neuere neurotechnologien und Gehirn‑Computer‑Schnittstellen nähern sich funktional dem, was früher als übersinnlich galt, und verschieben damit die Debatte hin zu besser messbaren Fragen des Bewusstseins.

(Kapitel) Spuk und Gespenster
Menschen berichteten über Geistererscheinungen in nahezu allen Kulturen und Epochen, oft als Ausdruck von Trauer, Angst oder religiöser Vorstellungskraft. Wissenschaftler wie Michael Faraday und Organisationen wie die Society for Psychical Research entwickelten Tests und Methoden, um Spukphänomene kritisch zu untersuchen. Viele vermeintliche Belege – von Séancen über Geisterfotografien bis zu Poltergeistfällen – lassen sich durch Betrug, psychologische Effekte oder natürliche Ursachen erklären. Populäre Geisterjagden und Reality-TV haben die Suche nach paranormalen Belegen modernisiert, trotz fehlender reproduzierbarer wissenschaftlicher Nachweise.

(Kapitel) Monster und magische Kreaturen
Menschen erschufen Monster und magische Wesen, um unerklärliche Gefahren, soziale Ängste und Hoffnungen in symbolische Gestalten zu fassen. Vampire, Werwölfe, Zombies, Feen, Drachen und Einhörner erfüllten in unterschiedlichen Kulturen spezifische Funktionen – von Warnung vor Abweichung bis zu Sehnsüchten nach Reinheit oder Unsterblichkeit. Medizinische Befunde, Fossilienfunde und kulturelle Übersetzungen lieferten oft reale Ausgangspunkte für mythische Erzählungen. Moderne Popkultur transformiert diese Gestalten weiter, sodass sie aktuelle Ängste und Wünsche spiegeln.

(Kapitel) Die Welt der Hexerei
Hexerei umfasst ein breites Spektrum von Praktiken, Rollen und Bedeutungen, von heilkundigen Kräuterfrauen bis zu dämonologischen Anklagen. Europäische Hexenverfolgungen im 15. bis 18. Jahrhundert basierten häufig auf dämonologischer Theorie und sozialen Spannungen, wobei viele Frauen Opfer von Folter und Hinrichtung wurden. Traditionelle Heilerinnen, Schamanen und Seherinnen lieferten medizinisches Wissen und praktische Heilmittel, deren Wirkstoffe oft in die moderne Pharmazie einflossen. Moderne Neopaganismen und Popkultur interpretieren Hexenbilder neu und stellen sie oft als Symbol weiblicher Macht und naturverbundener Weisheit dar.

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